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Fliesenkleber Test Rezensionen

PlatzProduktPro & ContraBewertungShop
1.PCI Nanolight FliesenkleberPCI Nanolight besonders staubarm
schnell verfug-/begehbar
flexibel anwendbar
geringer Verbrauch
günstiger kg-Preis
erhöhte Standfestigkeit
Klebestärke:
Verarbeitung:
Preis:
Zum Shop
Preis: 26,29 €
2.Sopros No 1 400 FlexkleberSopros No 1 Preis-Leistungs-Sieger
schnell verfug-/begehbar
durch Faserverstärkung hohe
Standfestigkeit
gut korrigierbar
günstiger kg-Preis
Klebestärke:
Verarbeitung:
Preis:
Zum Shop
Preis: 32,40 €
3.Lugato SicherheitskleberLugato flexibel anwendbar
geringer Verbrauch

Klebestärke:
Verarbeitung:
Preis:
Zum Shop
Preis: 10,99 €
4.Lugato Sicherheitskleber schnell und flexibelLugato Plus flexibel anwendbar
schnell verfug-/begehbar
guter Preis
Klebestärke:
Verarbeitung:
Preis:
Zum Shop
Preis: 13,22 €
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Kaufberatung

Wer Fliesen verlegen möchte, der muss eine Menge Dinge beachten. Es beginnt bei der Planung, geht über das richtige Material bis hin zur fachgerechten Verarbeitung. Gerade was den Fliesenkleber angeht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die mit diesem Test näher beleuchtet werden sollen.

Die Basics des Fliesenklebers

In Wirklichkeit handelt es sich beim Fliesenkleber nicht um einen Kleber, sondern vielmehr um Mörtel, also einem pulverartigen Gemisch, das mit Wasser angerührt wird. Das Pulver besteht aus dem Bindemittel Zement und den Füllstoffen Quarzsand und Kalksteinmehl. Bei einigen Fliesenklebern sind zusätzlich Kunststoffzusätze untergemischt, damit man flexibler arbeiten kann.

Die verschiedenen Kleber-Typen

Fliesenkleber gibt es in zahlreichen Ausführungen, was einen Laien auf den ersten Blick verunsichern kann:

Klebemörtel – Der Mörtel zeichnet sich in diesem Fall durch einen hohen Anteil an Zement aus. Bevor man diesen Fliesenkleber nutzen kann, muss er angerührt werden. Man sollte immer nur soviel Fliesenkleber anrühren wie man in kürzester Zeit verarbeiten kann, denn das Produkt härtet sehr schnell aus. Dies hat den Vorteil, dass die Fliesen bereits wenige Stunden nach dem Verlegen begehbar sind. Klebemörtel kann man auf Putz, Estrich und Beton anwenden.

Flexmörtel – Hierbei handelt es sich um eine Unterkategorie des Klebemörtel. Der Unterschied zum Klebemörtel besteht darin, dass Kunststoffzusätze zugegeben sind, die den getrockneten Fliesenkleber flexibler machen. Er ist dadurch weniger starr als herkömmlicher Klebemörtel. Somit können Bewegungen des Untergrunds besser aufgefangen werden und kommt seltener zu Rissen bei den Fliesen. Flexkleber hat zudem eine höhere Klebekraft und kann daher gut auf glatten Untergründen eingesetzt werden. Beim Kauf sollte man auf das Flexmörtel-Logo achten, sodass man sicher sein kann in jedem Fall trotz verschiedener Bezeichnungen Flexmörtel zu haben.

Dispersionskleber – Diese Kleber enthalten keinen Zement-Anteil, denn sie werden rein auf Kunststoffbasis hergestellt. Bei Dispersionen handelt es sich um Kunststoffteilchen, welche im Wasser verteilt sind. Mit solch einem Kleber kann man sehr gut auf stark arbeitenden Untergründen arbeiten. Wegen der hohen Klebekraft werden sie gerne auf glatten Untergründen eingesetzt. Dispersionskleber können sofort genutzt werden, da sie nicht erst angerührt werden müssen. Dispersionskleber trocknen nur sehr langsam aus und eignen sich weniger gut für Fliesenarbeiten auf dem Boden. Zudem sind sie nicht frostbeständig, weshalb sie nur im Innenbereich genutzt werden können. Dispersionskleber haben eine hohe Klebekraft, sind äußerst flexibel und müssen nicht angemischt werden. Jedoch sind sie nicht frostsicher, härten nur sehr langsam aus und sind im Vergleich zu Mörtelklebern nicht ökologisch.

Reaktionsharzkleber – Diese Fliesenkleber werden in erster Linie im gewerblichen Bereich angewandt, denn sie kleben sehr stark. Dabei sind sie jedoch flexibel und beständig gegenüber Chemikalien. Der Reaktionsharzkleber besteht aus Kunstharzen und einem Härter. Beide Elemente müssen vor der Anwendung miteinander vermischt werden. Durch die chemische Reaktion härtet der Kleber sehr schnell aus. Jedoch ist der Reaktionsharzkleber auch sehr teuer. Aus diesem Grund findet er auch keine weitere Beachtung im aktuellen Test.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Anwendungsbereich – Als Erstes sollte geklärt werden, wofür man den Fliesenkleber verwenden möchte. Geht um Badezimmerfliesen, Bodenfliesen oder Wandfliesen. Vielleicht plant man auch einen Bodenbelag auf der Terrasse im Garten. Je nachdem was gefliest werden soll, muss man den passenden Fliesenkleber kaufen. Bei Bodenfliesen im Außenbereich sollte man auf keinen Fall Dispersionskleber verwenden. Wandfliesen im Innenbereich lassen sich sehr gut mit Dispersionskleber verlegen. Möchte man neue Fliesen auf alte Fliesen verlegen, dann sollte man in der Beschreibung des Fliesenklebers darauf achten, dass dieser für das Verkleben von Fliesen auf Fliesen geeignet ist.

Flexibilität – Hier geht um die Bewegungen im Untergrund. Bewegungen im Untergrund entstehen durch die Beschaffenheit des Grundes oder auch durch eine installierte Fußbodenheizung, die wiederum die Verwendung von flexiblem Kleber verlangt. Bei einer Fußbodenheizung darf also kein Klebemörtel verwendet werden. Hier sollte man zu Flexmörtel oder zu Dispersionskleber greifen.

Aushärtungsdauer – Soll schnell weitergearbeitet werden, dann sollte man auf Dispersionskleber verzichten. Hier eignen sich eher Flexmörtel oder Klebemörtel. Bei der Aushärtungszeit wird wiederum in verschiedenen Kategorien unterschieden.

Verfug-/Begehbarkeit – Die Zeitspanne liegt hier zwischen 3 und 12 Stunden. Sobald der Kleber ausgehärtet ist, kann man vorsichtig über die Fliesen laufen, um diese zu verfugen.

Dauerhafte Belastung – Hier liegt die Zeitspanne zwischen 1 und 3 Tage. Sobald der Kleber dauerhaft belastbar ist, können auch schwere Möbelstücke auf den Fliesen platziert werden.

Verbrauch – Der Verbrauch hängt vom jeweiligen Produkt ab. Entscheidend sind hier allerdings das Mischungsverhältnis und die Stärke, wie dick der Fliesenkleber aufgetragen wird. Auf keinen Fall sollte man von vorgegebenen Mischungsverhältnis abweichen.

Gesundheits- und Umwelttipps

Beim Verlegen von Fliesen kann es zu Gefahren kommen, die man als Laie kennen sollte. Zement kann sowohl die Haut wie auch die Augen und die Atemwege angreifen. Daher sollte man hier immer mit Atemschutz und Schutzbrille arbeiten. Fliesenkleber mit Kunststoffzusätzen sind weniger ökologisch. Wenn möglich, sollte man nur auf Kleber mit Naturmaterialien zurückgreifen.

Die richtige Arbeitsweise

Als Erstes muss der Untergrund gut vorbereitet sein. Dies bedeutet, dass er tragfähig sein muss, frei von Rissen, sauber und eben. Unebenheiten ab 5 mm sollten mit Fließspachtel ausgeglichen werden. Kleinere Unebenheiten können mit Fliesenkleber ausgeglichen werden. Will man jedoch ganz sicher gehen, dann sollte man in jedem Fall grundieren.

Auf jeden Fall sollten die Fliesen geplant verlegt werden. Dabei kommt es auf ein symmetrisches Erscheinungsbild an.

Im nächsten Schritt wird der Fliesenkleber nach den Angaben des Herstellers angerührt und mit einer Zahnkelle aufgetragen. Der Kleber sollte immer nur in kleinen Abschnitten aufgetragen werden, da er unter Umständen zu schnell austrocknet. Meist wird das Dünnbettverfahren angewandt. Bei dieser Methode ist der Kleberauftrag maximal 5 mm dick.

Anschließend werden die Fliesen verlegt. Randfliesen müssen dabei mit einem Fliesenschneider exakt zugeschnitten werden. Damit die Fugen zwischen den Fliesen gleich groß sind, sollte man mit Fliesenkreuzen arbeiten.

Wenn der Fliesenkleber getrocknet ist, geht es an das Verfugen der Fliesen. Auch hier muss man darauf achten, dass man den passenden Fugenmörtel zum Untergrund hat. Des Weiteren kann gewählt werden zwischen Farbe und Einsatzort.

Fragen rund um den Fliesenkleber

Durch Kunststoffzusätze wird Fliesenkleber flexibel und kann auf bewegenden Untergründen eingesetzt werden.

Begehbar sind die Fliesen nach der Aushärtungszeit, die je nach Temperatur oder Saugfähigkeit des Untergrundes variieren kann. Jedoch sind die meisten Fliesenkleber nach frühestens 3 Stunden begeh-/verfugbar. Nach frühestens 24 Stunden sind die Fliesen voll belastbar und können dauerhaft begangen werden oder Möbelstücke auf ihnen platziert werden.

Arbeitet man mit Dünnbettmörtel, wird dieser maximal 5 mm dick aufgetragen. Beim Mittelbettverfahren wird der Fliesenkleber in einer Stärke von 5 bis 20 mm aufgetragen.

Kaufberatung

 

PCI NANOLIGHT

PCI Nanolight Fliesenkleber

Pro & Contra

Pro
  • besonders staubarm
  • schnell verfug-/begehbar
  • flexibel anwendbar
  • geringer Verbrauch
  • günstiger kg-Preis
  • erhöhte Standfestigkeit
Contra
  • Keine

Rezension

Der PCI NANOLIGHT entspricht C2 TE S1 DIN EN 12 004 der Richtlinie für Flexmörtel. Er eignet sich zum Verlegen aller keramischen Beläge auf allen Untergründen. Zudem dient er zum Ausgleichen und Ausbessern von unebenen Wand- und Bodenflächen vor der Verlegung der Fliesen.

Das Produkt ist für Terrassen, Schwimmbädern und den gewerblichen Einsatz geeignet. Das Produkt hat eine hohe Ergiebigkeit und bildet weniger Staub beim Öffnen der Verpackung und beim Anrühren der Masse. Nach 8 Stunden ist der Flexmörtel verfugbar und nach 24 Stunden dauerbelastbar. Pro qm werden 0,8 – 8 kg benötigt. Der Kleber ist sowohl wasserfest wie auch frostbeständig. Des Weiteren können auch Fliesen auf Fliesen geklebt werden.

 

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Sopro No.1 400 S1 Flexkleber

 

Sopros No 1 400 Flexkleber

Pro & Contra

Pro
  • Preis-Leistungs-Sieger
  • schnell verfug-/begehbar
  • durch Faserverstärkung hohe Standfestigkeit
  • gut korrigierbar
  • günstiger kg-Preis
Contra
  • Keine

Rezension

Beim Sopro No.1 400 S1 Flexkleber handelt es sich um einen Zementären, sehr ergiebigen und hoch verformbaren S1 Flexkleber nach DIN EN 12 004 C2 TE S1. Er ist zum Ansetzen und verlegen von keramischen Fliesen und Platten geeignet. Kann auch im Unterwasserbereich eingesetzt werden. Er eignet sich für Fußbodenheizungen und kann Fliese auf Fliese verarbeitet werden.

Das Produkt ist sehr ergiebig und bietet beste Verarbeitungseigenschaften. Der Flexmörtel ist nach 12 Stunden verfug-/begehbar und nach 3 Tagen dauerhaft belastbar. Pro qm werden zwischen 1 und 20 kg benötigt. Der Kleber ist außerdem frostbeständig.

 

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Lugato Sicherheitskleber Flexibel Ultra Plus

Lugato Sicherheitskleber

 

Pro & Contra

Pro
  • flexibel anwendbar
  • sehr ergiebig
Contra
  • Keine

Rezension

Der Lugato Sicherheitskleber Flexibel Ultra Plus eignet sich für alle keramischen Fliesensorten. Es können neu auf alte Fliesen verklebt werden. Des Weiteren ist er wasserfest, sodass er in Duschen oder in Schwimmbädern eingesetzt werden kann.

Der Kleber ist frostbeständig und kann daher im Innen- und Außenbereich angewandt werden. Nach 24 Stunden ist der Flexmörtel verfug-/begehbar und nach 7 Tagen ist er dauerhaft belastbar. Pro qm werden zwischen 0,9 und 2,2 kg benötigt.

 

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Lugato Sicherheitskleber schnell + flexibel

 

Lugato Sicherheitskleber schnell und flexibel

Pro & Contra

Pro
  • flexibel anwendbar
  • schnell verfug-/begehbar
Contra
  • Keine

Rezension

Der Lugato Sicherheitskleber schnell + flexibel eignet sich für das Verkleben von Fliesen auf Fliesen im Innenbereich. Für normale Fliesenarbeiten kann der Kleber auch im Außenbereich angewandt werden, denn er ist wasserfest und frostbeständig.

Der Flexkleber ist nach 3 Stunden verfug-/begehbar und nach 3 Tagen dauerhaft belastbar. Für einen qm werden 1,4 bis 3,8 kg benötigt.

 

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Fazit

Gerade wer als Heimwerker auf Fliesenkleber zurückgreift, sollte sich genau an die Vorgaben des Herstellers halten. Ansonsten steht einer einfachen Verarbeitung nichts im Wege und als Heimwerker kann man sich über den eigen verlegten Boden oder die Wand freuen.

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